RIAS Features
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"Und abends in die Scala" - Streifzüge durch ein Berliner Varieté vom 08.08.1954 1954 51:22
"Die alte Voss" - Zur Geschichte der "Vossischen Zeitung" von Werner Brink 1958 52:02
"Kennen sie Hugo" mit Götz Clarèn und Willy Knecht von Manfred Stanke 1964 37:30
"Zwei Faden Wasser" RIAS-Jugenfunk * Hörbild über Mark Twain 05.06.+03.07.1964 1964 53:04
"Signale in Beat" - Die Jugend und ihre Pop-Musik" ** Siegfried Schmidt-Joos 1968 50:21
"Rockband mit Guerilla-Schminke" * Porträt der Rolling Stones * Barry Graves * 08.07.1970 1970 53:06
"Beat im Sozialismus – Die neue Pop-Musik in DDR ** 29.03.1973 1973 52:24
"Voilá un homme" - Musik Rendezvous mit Yves Montand" ** Ingrid Tourneau 1974 1974 51:34
"Die Kommune der dankbaren Toten" ** Grateful Dead ** Barry Graves 1975 52:20
"Ich nannte mich Jagger" vom 08.04.1976 1976 52:06
"Unterwegs nach Utopia" - Musikalisches Feature von Bodo Rollka vom 24.02.1977 1977 54:06
"Requiem in Rock" * Über Rockstars, die zu früh starben von Olaf Leitner * 16.11.1977 1977 54:52
"Mary schrie der Wind" - das Leben von Jimi Hendrix ** Olaf Leitner 21.08.1980 1980 52:43
"Dünnes Eis" Yoko Ono ** von Peter Urban vom 06.02.1983 1983 50:49
"Von Liverpool nach Karl-Marx-Stadt"-Die Geschichte der Beatles in der DDR-O.Leitner 1984 51:43
"Memphis - Wiege der Popmusik" ** Feature von Barry Graves vom 18.05.1993 1993 52:13
"Dr.Anders und seine Stechmücke" ** Politische Feature vom 17.07.2007 2007 51:43

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"Und abends in die Scala Streifzüge durch ein Berliner Varieté"
von Hans Knebusch und Peter Schulze ** 08.08.1954 ** 52:02

Die Scala, gegründet Anfang der 20er-Jahre im alten Westen Berlins, war ein Unterhaltungstempel, der die Kulturgeschichte der Stadt über Jahre prägte. Nach der Machtübernahme vertrieben die Nationalsozialisten das jüdische Management und die jüdischen Künstler. Bis 1944 galt die Scala dennoch weiter als wichtiger Teil der Berliner Nachtszene. Im Rückblick kommen u.a. Werner Finck, Claire Waldoff und Willi Reichert zu Wort..

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"Die alte Voss" - Zur Geschichte der "Vossischen Zeitung" * Werner Brink 1958 * 52:02

Kurt Tucholsky
Auch Kurt Tucholsky schrieb für die "Vossische Zeitung" (picture alliance / dpa)
1934, ein Jahr nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, musste sie aufhören, und sie kam nie wieder zurück. 230 Jahre lang hatte die "Vossische Zeitung" die deutsche Geschichte begleitet, kommentiert und geprägt.

Sie war bis zur gescheiterten Revolution von 1848 Sprachrohr des liberalen Bürgertums und bis dahin auch Markt- und Meinungsführerin in Berlin. Als sie danach auf einen gemäßigten Kurs gegenüber der preußischen Monarchie einschwenkte, verlor sie an Bedeutung, blieb aber immer noch eine der wichtigen Zeitungen der Hauptstadt. Für sie schrieben unter anderem Gotthold Ephraim Lessing, Willibald Alexis, Kurt Tucholsky, Erich Maria Remarque.

1958, knapp 25 Jahre nach ihrem Ende, ehrte der RIAS die "alte Voss" mit einem aufwendigen historischen Feature.

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"Kennen sie Hugo" mit Götz Clarèn und Willy Knecht von Manfred Stanke 1964 * 37:30

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RIAS Jugendfunk * "2 Faden Wasser" Hörbild über Mark Twain 05.06.+03.07.1964 * 53:04

Das abenteuerliche Leben des Mississippi-Lotsen Mark Twain "Zwei Faden Wasser"' nannte der RIAS-Jugendfunk ein 1964 produziertes 'Hörbild' über den amerikanischen Schriftsteller Mark Twain. Gezeichnet wird ein opulentes Bild des 1835 geborenen und 1910 verstorbenen Twain: von der Jugend in Hannibal, Missouri, über die Zeit als Lotse auf dem großen Fluss bis zu ersten journalistischen Gehversuchen, die bald in eine internationale literarische Karriere münden sollten.

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"Signale in Beat - Die Jugend und ihre Pop-Musik" Siegfried Schmidt-Joos 1968 ** 50:21

1968 war die Popmusik jung und auch der RIAS noch ein Twen. Deshalb fühlte er sich berufen und befähigt, seinen Hörern die neue Musik und die neue Welt zu erklären.

Siegfried Schmidt-Joos, später Leiter der Abteilung "Leichte Musik" des Senders, unternahm in seinem Feature einen ambitionierten Versuch den neuen Sound in gesellschaftliche Entwicklungen einzubetten.

  • Beatles - Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band
  • Doors - Moonlight Drive
  • The West Coast Pop Art Experimental Band - Overture: Wcpaeb, Part II
  • Jania Ian - Younger Generation Blues
  • Beatles - Elenor Rigby
  • Bee Gees - Every Chiristian Lion Hearted Man Will Show You
  • Simon & Garfunkel - Leaves That Are Greeen
  • Lovin' Spoonful - Nashville Cats
  • Byrds - C-T.A.-102
  • Jimi Hendrix Experience - The Stars That Play With Laughing Sam's Dice
  • Muddy Waters - Rollin' Stone
  • Rolling Stones - Down Home Girl
  • Beatles - Strawberry Fields Forever
  • Bob Dylan - Highway 61 Revisited
  • Mamas & Papas - Creeque Alley
  • New Vaudeville Band - Winchester Cathedral
  • Simon & Garfunkel - The Sound Of Silence
  • Creation - Painter Man
  • Jefferson Airplane - Two Heads
  • Fugs - Turn On/Turn In /Drop Out
  • Eric Burdon & The Animals - Winds Of Change

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Tipps für den Alltag - Eiine schöne Allbernheit aus 1969

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"Rockband mit Guerilla-Schminke" ** Ein Porträt der Rolling Stones von Barry Graves 1970

Die erfolgreiche Band geriet in die Kritik, nachdem bei einem Konzert in Kalifornien ein Mensch von Sicherheitskräften erstochen wurde. Altamont, Kalifornien, 6.12.1969. Während die Rolling Stones spielen, wird ein Besucher von Sicherheitskräften getötet. Die Band gerät in die Kritik. Barry Graves schildert die Mechanismen, die die Rockmusik damals prägten, er betrachtet das Umfeld der Rolling Stones, und er würdigt die Musik einer Band, die bis heute Maßstäbe setzt.

  • Sympathy For The Devil
  • We Love You
  • I Am Waiting
  • Let It Bleed
  • Please Go Home
  • Jumpin' Jack Flash
  • Salt Of The Earth
  • No Expectations
  • Factory Girl
  • Street Fighting Man
  • Jigsaw Puzzle
  • Let's Spend The Night Together
  • Connection
  • Midnight Rambler

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RIAS Abendstudio - "Beat im Sozialismus - Die neue Pop-Musik in der DDR"
Von Hans-Günter Goldbeck-Löwe vom 29.03.1973 ** 52:24
Sprecher: Nero Brandenburg und Iris Hahnemann

In einer Sendung des RIAS-Jugendfunks vom 29.3.1973 beschreibt Hans-Günter Goldbeck-Löwe eine 'neue Popmusik in der DDR', eine Musik, die vorsichtig einen eigenen Weg sucht, dabei aber eingezwängt blieb angesichts der Forderungen der sozialistischen Kulturpolitik. Es swingt, und rockt und beatet in der DDR. Aus dem einstigen Wechselbalg staatlicher Kulturpolitik hat sich ein ansehnlicher Jüngling entwickelt. Soul, Blues und Rock sind um eine sozialistische Variante erweitert." Das war das Fazit, das Hans-Günter Goldbeck-Löwe zog, als er 1973 im RIAS den "Beat im Sozialismus" vorstellte.

Er hatte aus der DDR geflohene und übergesiedelte Künstler befragt, tief in der Plattenkiste Ost gegraben und aufmerksam DDR-Rundfunk gehört. Manche Musik und manche Kombo, die er dabei fand, wirken heute schräg, doch vieles ist auch nach 40 Jahren noch (oder wieder) frisch und innovativ. Zu Wort kommen der Sänger Michael Amft und der Schlagertexter Jens Gerlach; die Songs liefern u.a. die Puhdys, die Roten Gitarren und Frank Schöbel.

  • Theo Schumann Combo - Barcarole
  • Peter Holten Septett - Weiter
  • Puhdys - Zeiten und Weiten
  • Wir - Black Power
  • Panta Rhei - Gib dir selber eine Chance
  • Horst Krüger Septett - Feuer
  • Andreas Holm - Herzen in Brand
  • Thomas Lück - Melanie
  • Klaus Lenz Combo - Funkelnde Nacht
  • Klaus Renft Combo - Liebe und Zorn
  • Frank Schöbel - Wie ein Stern in einer Sommernacht
  • Led Zeppelin - Black Dog
  • Chris Doerk - Häng den Mond in die Bäume
  • Puhdys - Vorn ist das Licht
  • Rote Gitarren - Es brennt der Wald

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"Voilá un homme - Rendezvous mit Yves Montand" von Ingrid Tourneau 15.11.1974 * 51:34

Er war jener südländische, gut aussehende und charmante Typ von Mann, wie ihn die Franzosen lieben. Als einer der wenigen Künstler gelang es Yves Montand, eine Gesangs- und Leinwandkarriere erfolgreich zu kombinieren.

Popularität als Chansonnier erlangte er vor allem in den 50er und 60er Jahren, während seine Karriere als Filmschauspieler erst in den darauffolgenden Dekaden in Schwung kam, obwohl er seine berühmteste Rolle in "Lohn der Angst" bereits 1952 spielte.

Die Autorin Ingrid Tourneau nähert sich dem Künstler über seine Lieder, Interviews aus Fernsehauftritten und Moderationen, die bei Konzerten wie der legendären "One Man Show" von 1968 aufgenommen wurden. Durch die Auswahl seiner Aussagen, verknüpft mit den Inhalten und Melodien seiner Chansons, entwirft die Autorin ein einfühlsames Porträt des großen Künstlers. Ohne ihn selbst interviewt zu haben, gelingt es ihr, die Intensität seines Singens und seines Lebens zu vermitteln.

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"Die Kommune der dankbaren Toten" * Grateful Dead * Barry Graves 1975 * 52:20

Rockband, psychedelische Drogenkommune und reisender Zirkus. Die Grateful Dead waren 30 Jahre lang alles zugleich.
1965 gegründet und 1995 aufgelöst prägte die Gruppe die Musikszene im San Francisco der 60er-Jahre entscheidend mit.
Barry Graves widmete ihr 1975, auf dem Höhpunkt ihrer ersten Karriere, ein langes Porträt.

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"Ich nannte mich Jagger" von H.-G. Goldbeck-Löwe vom 08.04.1976 ** 52:06

Ein Rolling-Stones-Fan erzählt die Geschichte seiner DDR-Jugend. Eine Sendung von Hans-Günter Goldbeck-Löwe, Manfred Marchfelder, Dieter Streipert und Jürgen Vietig.

Der Frontmann der britischen Rockgruppe "Rolling Stones" war sein großes Vorbild: Mick Jagger übte auf den "Fan", der namenlos bleibt und für alle Stones-Fans aus der DDR steht, eine fast magische Faszination aus: "Was der auf der Bühne vollbracht hat, war für mich einmalig. Ich versuchte ihn nachzumachen, seine Klamotten zu tragen, ließ mir die Haare braun färben ... Für Mick Jagger, für die Rolling Stones bin ich damals durchs Feuer gegangen."

Die vier Autoren verknüpfen auf außergewöhnliche Art die Biografie des "Fans" und die Atmosphäre in der damaligen DDR miteinander - wunderbar ergänzt durch die Musik der Rolling Stones, die zu Symbolfiguren ihrer Musik und dem damit verbundenen Lebensgefühl wurden.

1977 - Ernst Reuter Hörfunkpreis

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"Unterwegs nach Utopia" Musikalisches Feature von Bodo Rollka vom 24.02.1977 ** 54:06

Wo ist die Unbeschwertheit der Sechziger geblieben? Jugendkultur im Aufbruch: Musik, alternative Lebensweisen, gesellschaftliches Engagement. Die Entwicklung der amerikanischen Jugendkultur hat Mitte des vergangenen Jahrhunderts nicht nur die Geschichte der USA geprägt. Mit leichter Zeitverzögerung gelangte die Musik, der Lebensstil sowie die politischen Proteste, die diese Entwicklung prägten, auch nach Europa.

Wie konnte aus der Musik eine Industrie werden und was wurde generell aus den Protesten und Hoffnungen der 68er-Bewegung?

10 Jahre nach dem Monterey Festival, der Ermordung Benno Ohnesorgs und der Veröffentlichung von Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band zog der RIAS in einem schwungvollen Musikfeature Zwischenbilanz.

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"Mary schrie der Wind" - das Leben der Musikerlegende Jimi Hendrix
Olaf Leitner vom 21.08.1980 ** 52:43

Zehn Jahre nach Jimi Hendrix' Tod begab sich Olaf Leitner auf Spurensuche im Leben der Musikerlegende. Der gestorben ist, wie er es wollte: genauso cool und unauffüllig wie er angekommen war. Der den unbeschwerten Pop schwer gemacht hat. Für den Musik das einzige war, was zühlte. Und der gut war, sehr gut - wie Miles Davis sagt, der ihn 1965 in New York hürte: "Ich spürte sofort sein Genie und seine ungeheuren musikalischen Dimensionen. Er lotete alle Richtungen aus mit seiner Gitarre, die visuellen Komponenten seiner Art gab es damals noch nicht." Jimi Hendrix, dessen Leben auch etwas über den Rassismus und die Armut in den USA erzühlt, besonders in den 60er und 70er Jahren. Zitate von Wegbegleitern, Fans, Kritikern und Freunden verwandelt der Autor zu Hürspielsequenzen, die er mit Hendrix' Titeln untermalt - darunter natürlich auch der Song, der der Sendung seinen Titel gab: "The wind cries Mary" . Text: © 2013 Deutschlandradio Kultur

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"Requiem in Rock" ** Über Rockstars, die zu früh starben
von Olaf Leitner vom 16.11.1977 ** 54:52

Es geht um jene, die auf ihrem Weg zum Erfolg auf der Strecke geblieben sind.
Diejenigen, die zwischen 20 und 42 Jahren zu Tode gekommen sind.
Durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch, Schwächeanfälle.

Janis Joplin, die am 19.01.2018 ihren 75. Geburtstag gefeiert hätte,
Jimmy Hendrix, Brian Jones, Jim Morrison, Otis Redding, Elvis Presley ... 
– nur eine kleine Auswahl von Rockmusikern, die viel zu früh verstarben.
"Einige von ihnen haben die Träume ihrer Generation mit ins Grab genommen",
sagt der Autor zu Beginn der Sendung," und an sie soll ausführlich gedacht werden".

Deshalb ist die Sendung von Olaf Leitner nicht nur eine Verbeugung vor den Rockstars, die zu jung starben.
Sie ist auch ein zärtliches Trauerlied für eine ganze Generation
und
erinnert an eine Künstler-Generation, die den Kanon der Rockmusik prägte,
dabei aber die Folgen und den Einfluss ihrer Kunst nicht mehr erlebte.

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Yoko Ono "Dünnes Eis" von Peter Urban vom 06.02.1983 ** 50:49

Am 18. Februar wird Yoko Ono 80 Jahre alt - die Frau, von der viele Beatles-Fans immer noch glauben, sie habe die Band auseinander gebracht. Der Autor Peter Erben hat die Künstlerin zwei Jahre nach John Lennons Ermordung getroffen, als sie mit ihrem gemeinsamen Sohn Sean Hamburg besuchte. Es ist das erste Mal seit Lennons Tod, dass sie New York verlassen hat.
Sie gewährt dem Autor einen privaten Einblick, erzählt über ihre Beziehung zu John Lennon, die schwere Phase als Witwe und die Kraft, die sie aus der Musik zieht. "Viele glauben, dass ich eine starke Frau bin", sagt sie. "Ich selbst halte mich eher für ängstlich und schüchtern. Ich habe eine verletzliche Seite - böse Sachen in den Zeitungen tun mir immer noch weh, obwohl ich nach 15 Jahren daran gewöhnt sein müsste."

Der Titel der Sendung ist übrigens dem Song "Walking on thin ice" entliehen, an dem die beiden gearbeitet haben, als John Lennon ermordet wurde. Natürlich wird dieser Titel wie auch viele andere in dieser Sendung gespielt.

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Von Liverpool nach Karl-Marx-Stadt - Die Geschichte der Beatles in der DDR
von Olaf Leitner aus 1984 ** 51:43

Die Geschichte der Band in der DDR ist eine weitere Lektion darüber, wie der Sozialismus mit der Kultur aus dem Kapitalismus umgegangen ist.
Die halb ernste, halb ironische Antwort des Autors Olaf Leitner in Kurzform: Er geht erst so mit ihr um und dann aber so.
Und manchmal geht er so und so zur gleichen Zeit mit ihr um. Als Olaf Leitner seine Sendung im Juni 1984 produzierte, existierte noch die DDR und auch die Geschichte über den Umgang mit den Beatles war noch nicht zu Ende geschrieben.
Aber eines war damals schon sicher: Die berühmt gewordene Aussage von Walter Ulbricht über die "Monotonie des Je-Je-Je", die man in der DDR nicht kopieren müsse, teilte 1984 niemand mehr.
Quelle: Dradio Kultur 2010

  • Erich Weinert Ensemble - Yesterday (Parodie)
  • Beatles - Misery 
  • Beatles - It Won't Be Long 
  • Beatles - Cry For A Shadow
  • Amigos - Komm gib mir deine Hand
  • Kreis (Arnold Fritzsch) - Ich war der 5. Beatle
  • Jugendradio DT64 - Meldung zum Lennon
  • Lift - Interview
  • Puhdys - Hey John
  • Gruppe 3 - Lied für John
  • Katrin Lindner & Schubert-Band - Junge aus Liverpool
  • Hansi Bibl - Unser Mann
  • Frank Schöbel - Hey Jude

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Memphis - Wiege der Popmusik
Ein Streifzug durch die Geburtsstadt von Blues, Rock und Soul
von Barry Graves vom 18.05.1993 ** 52:13

Memphis am Mississippi gilt als Wiege der Popmusik. Die Stadt war ein Umschlagplatz für Baumwolle, die einst wichtigste Handelsware der Region. Auf den Baumwollplantagen wurde gesungen, hier entstand der Blues, es entstand Rock 'n' Roll, es entstand der Soul - alles in der Gegend rund um Memphis.


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"Dr.Anders und seine Stechmücke" ** Politische Feature vom 17.07.2007
von Christian Blees ** 43:31

Das Traumpaar nationalsozialistischer Radiopropaganda Max Otto Koischwitz und Mildred Gillars zählten im Zweiten Weltkrieg zu den Stützen der englischsprachigen Auslands-Propaganda der Nazis. Koischwitz verantwortete bei der Reichsrundfunkgesellschaft in Berlin die in die USA abgestrahlten Radioprogramme und moderierte als "Dr. Anders" auch eigene Sendungen.

Im Frühjahr 1941 begann der verheiratete Vater dreier Töchter eine Affäre mit Mildred Gillars. Koischwitz sorgte dafür, dass Gillars schon bald eigene Propagandasendungen moderieren durfte. Obwohl sie unter der Bezeichnung "Midge at the mike" firmierte, bekam Gillars von den alliierten Soldaten schnell den Spitznamen "Axis Sally" verpasst. Unter Koischwitz' Führung stieg sie zur bestbezahlten Mitarbeiterin des nationalsozialistischen Auslandsrundfunks auf. Fragwürdiger Höhepunkt der gemeinsamen Radioarbeit war die Radioreportage "Vision of Invasion", ausgestrahlt am 11. Mai 1944. Das von Koischwitz verfasste, mit Gillars in der Hauptrolle besetzte Hörspiel sollte den alliierten Truppen die Sinnlosigkeit der bevorstehenden Invasion in der Normandie deutlich machen.

© 2007 Deutschlandfunk

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